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Oktober 2011

 

Schön, dass Sie wieder einen Blick auf unsere Seite des Monats werfen wollen. Inzwischen ist der Oktober angebrochen und damit das letzte Drittel des Jahres. Die Sonnenhungrigen unter uns merken es besonders. Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Die kalte, dunkle Zeit des Jahres wird bald kommen. Doch nun wollen wir uns erst einmal des goldenen Herbstes und seiner Farbenpracht erfreuen. Da ist der Schöpfer wieder an allen Ecken und Enden mit seiner Ideenvielfalt zu entdecken. Vielleicht werden auch Sie in den kommenden Wochen so manches bunte Blatt vom Boden aufheben und sich an ihm freuen. Gerade auch der Herbst in seiner Farbenvielfalt hat einen besonderen Reiz. Das zu entdecken wünschen wir Ihnen für die kommende Zeit.

 


Diesen Monat werden wir wieder einen Ausflug in das Leben des heiligen Franziskus machen, der ja so oft vor der Ikone betete, die wir seit geraumer Zeit betrachten.
Am 17. September feiert die franziskanische Familie ein bedeutendes Ereignis in seinem Leben: den Empfang der Wundmale, die ihm zwei Jahre vor seinem Tod im September1224 eingeprägt wurden und die ihn auch äußerlich Christus gleichgestalteten. Diese Wundmale kann man auch auf vielen Darstellungen des hl.Franziskus entdecken, so auch auf unserer Ikone. Im selben Jahr wurde auch die heilige Klara von einer schweren Krankheit befallen, die sie bis zu ihrem Tod begleiten sollte.

Der hl. Bonaventura berichtet über jenes Ereignis in seiner Legenda Minor wie folgt: „Zwei Jahre bevor der treue Diener und Knecht Christi Franziskus seinen Geist dem Himmel zurückgab, begann er auf einem hohen Berg, der La Verna genannt wird, ein vierzigtägiges Fasten zu Ehren des Erzengels Michael… An einem Morgen um das Fest der Kreuzerhöhung sah er, da er an der Seite des Berges betete, die Erscheinung eines Seraphs, der sechs so leuchtende wie feurige Flügel besaß, aus Himmelshöhen herabkommen; er flog in raschem Flug herbei und schwebte nahe dem Gottesmann in der Luft. Er erschien nicht nur mit Flügeln, sondern auch gekreuzigt, denn seine Hände und Füße waren ausgespannt und ans Kreuz geschlagen… Bei seinem Anblick erschrak Franziskus heftig. Schmerz und Freude erfüllten gleichzeitig sein Inneres. Denn die gnadenvolle Erscheinung Christi, der sich wunderbar und vertraut zeigte, erfüllte ihn mit unsagbarer Freude, seine grausame Annagelung ans Kreuz, die er schaute, durchbohrte jedoch seine Seele mit einem Schmerzensschwert des Mitleids… Als die Erscheinung nach verborgener und trauter Zwiesprache von ihm schied, hatte die Glut des Seraphs seinen Geist innerlich so entflammt, seinen Leib aber äußerlich so als Bild des Gekreuzigten gezeichnet, als ob der von feuriger Glut entflammten Tugendkraft der Eindruck eines Siegels gefolgt wäre.“

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